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>> Broschüre "Flexible Grundschule"

>> Bayerisches Fernsehen/ Frankenschau 8.1.2012: Flexible Grundschule

Mit dem Beginn des Schuljahres 2010/11 startete das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Kooperation mit der Stiftung Bildungspakt Bayern an 20 ausgewählten Grundschulen in Bayern den Modellversuch „Flexible Grundschule“.

Die Grundschule Winzenhohl ist an diesem Modellversuch beteiligt. Als koordinierende Lehrkraft fungiert Frau Julia Merget-Daum. Alle Klassen 1-2 unserer Schule werden ab dem Schuljahr 2010/11 als flexible Eingangsstufen geführt, die wir dann E1, E2, E3 & E4 nennen.

Zielsetzung des Modellversuchs ist es, die individuelle kindliche Entwicklung noch stärker zu berücksichtigen und eine flexible, für das einzelne Kind bestmögliche Bildungsbiografie zu entwickeln. Der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler beim Schuleintritt soll so entwicklungsgerecht begegnet werden.
Kinder, die mit unterschiedlichem Entwicklungsstand in die Grundschule kommen, erhalten in einer flexiblen Eingangsstufe die Zeit, die sie brauchen, um die nötigen Grundkompetenzen im Schreiben, Lesen und Rechnen zu erwerben. Die Verweildauer in dieser Eingangsstufe kann dabei ein bis drei Jahre betragen. Hat ein Kind die vorgesehenen Grundkompetenzen erworben, tritt es in die dritte Jahrgangsstufe ein. Damit dauert die Grundschulzeit an den Modellschulen zwischen drei und fünf Jahren. Durchlaufen Schüler die Eingangsstufe in 3 Jahren, wird das dritte Jahre nicht auf die Pflichtschulzeit angerechnet.
Die Entwicklung dieser Eingangsstufe mit flexibler Verweildauer wird von den beteiligten Modellschulen konstruktiv mitgestaltet.

Der Schulversuch wird im Schuljahr 2012/13 um 60 weitere Grundschulen in Bayern erweitert. Die Grundschule Winzenhohl wird drei der neuen "Flexiblen Grundschulen" bei der Neuorganisation der Schuleingangsstufe beraten und betreuen.

Schwerpunkte des Schulversuchs:

  • Methodik: Individuelle Lernwege, offene Lernformen
  • Diagnose: Stärkung der Diagnosekompetenz der Lehrkräfte
  • Individuelle Förderung
  • Leistungserhebung: Entwicklung neuer Formen, die dem individuellen Lernen Rechnung tragen
  • Übergang in die dritte Jahrgansstufe
  • Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule

Weitere Informationen zur "Flexiblen Grundschule" in Bayern:

Informationsseite der Regierung von Unterfranken

Informationsseite der Stiftung Bildungspakt Bayern (incl. Liste der teilnehmenden Schulen)

Links zu anderen flexiblen Grundschulen in Bayern:

Volksschule Küps

Grundschule Wartmannsroth

Erich-Kästner-Schule Nürnberg

Justus-von-Liebig-Schule Heufeld

Volksschule Esting

Grundschule Taufkirchen

Grundschule St. Peter und Paul Landshut

Jobst-vom-Brandt-Schule Waldershof

Grundschule Hochzoll-Süd Augsburg

Grundschule Mindelheim

Grundschule an der Burmsterstraße München

Volksschule Höchstädt a.d. Donau

Grundschule Hans-Sachs-Straße Fürth

Angerschule Hof

 

Übergänge gestalten - "Flexible Grundschule"

Grundschule soll flexibler werden (Main-Post, 23.02.2010, pdf)

Flexible Eingangsstufe in anderen Bundesländern (pdf; Quelle: FOCUS Schule online)

Elternbrief der Grundschule Winzenhohl (pdf)

Sitzenbleiben wird abgeschafft (Main-Echo, 13.09.2010, pdf)

Pressemitteilung (Stiftung Bildungspakt Bayern, 7.11.2011)

Flyer "Flexible Grundschule"

PPP Informationsveranstaltung "Flexible Grundschule" am 23. Januar 2012

Staatssekretär Dr. Marcel Huber begrüßt die Grundschule Winzenhohl in der Runde der teilnehmenden Modellschulen.

"Die Schule muss sich auf das Kind  einstellen, nicht das Kind den Anforderungen der Schule genügen", betont  Dr. Marcel Huber. "Deshalb wollen wir, dass die Kinder sich in ihrem individuellen Lerntempo  die Grundfertigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechnens zuverlässig  aneignen, damit sie ihre Schullaufbahn auf einem soliden Fundament  erfolgreich aufbauen können", konkretisiert der Staatssekretär die  Zielrichtung. In der Praxis bedeutet dies, dass die ersten beiden  Jahrgangsstufen in einer flexiblen Eingangsstufe organisiert werden. Diese  kann ein, zwei oder drei Jahre umfassen. Die Grundschulzeit wird damit an  den 20 Modellschulen zwischen drei und fünf Jahren dauern.

Start der "Flexiblen Eingangsstufe": Kinder der Eingangsstufen E1, E2, E3 und E4, Eltern, Lehrerin Julia Merget-Daum, Schulleiter Fred Völker und Schulamtsdirektor Herbert Pohla. (Foto: Main-Echo, 13.09.2010)

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